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Die traditionsreiche Geschichte unseres Hauses hat ihre Wurzeln im 17.
Jahrhundert, so wurde der älteste Teil anno 1605 erbaut und ist
heute noch zur Gänze erhalten. Damals Poststation und Unterkunft für
Fuhrleute und Postkutschen. Es wurde reger Handel mit dem Süden über das
Timmelsjoch betrieben.
Den Familienstammbaum der Haid
kann man zurückverfolgen bis ins Jahr 1578. Durch die Heirat von Kassian Haid mit der Wirtstocher Hanna Griesser 1804 scheint der Name Haid
das erste Mal in Verbindung mit dem "Gasthof Kassl" auf -
Namensgeber des Gasthofes "zum Kassl" ( Rufname für Kassian).
Der Gasthof wurde nach und nach immer wieder
umgebaut und erweitert und erreichte unter Johann Tobias Haid (unserem Urgroßvater)
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Postmeister und Landtagsabgeordneter, Gründer der ersten
Raiffeisenkasse in Tirol, Gründer des damaligen "Verschönerungsvereines"
der Ursprung der heutigen Tourismusverbände - in den Jahren 1880 bis 1910
seinen Höhepunkt.
Den ersten Komfort, den unser Haus
damals zu bieten hatte war :
Wasser im Hause,
Wannenbäder wurden in den Zimmern zubereitet ( man kann es auch als
Wellness im 18. Jhdt.bezeichnen), erstes elektrisches Licht bis 22 Uhr, Straßenbeleuchtung
!!!,
Bustransfer zur Bahnstation Ötztal, hoteleigene Bergführer, Lawn-Tennisplätze, eigene Badeanstalt
am Piburger See und Freibad" in
Oetz" - Es entstand eine ganz besondere Art des
Fremdenverkehrs, wobei sich in unserem damaligen Gasthaus
"zum Kassl" eine Gästeschicht aus Adel , Politik , Geschäftsleuten,
Intellektuelle und Künstler zur
"Sommerfrische" einfanden - Heute noch in unserem alten Gästebuch
nachzulesen..........
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König Ludwig III v. Bayern
auf seiner Flucht nach Ungarn
Cunigunde Prinzessin von Croy, Familie Trapp, Erzherzog Joseph Ferdinand,
Friederike Prinzessin von Hannover, Graf von Westfalen als besonderer
Freund und Gönner des Hauses, Prinz und Prinzessin zu Hohenlohe mit 2
Kindern und Dienerschaft, Wilhelm Greil - Bürgermeister von Innsbruck,
Franz u. Theodor Habsburg-Lothringen, Graf u. Gräfin zu Stolberg-Stolberg,
Franz Musil schrieb in unserem Haus den Roman "Der Mann ohne
Eigenschaften", Hans Moser und Anni Rosar zu den Dreharbeiten für den Film
"Schenkt man sich Rosen in Tirol" und viele andere mehr.....
So entwickelte sich
dann aus dem weitbekannten Gasthaus "zum
Kassl" das Hotel "Kassl zur Post" und weiter zum heutigen Posthotel Kassl.
Bis zu 200 Personen konnten mit den "Dependancen" beherbergt und auch
verköstigt werden. Die großräumigen Speisesäle, Musik- und Lesezimmer,
Frühstücksterrasse, Weinstube und Bibliothek - heute noch zum
größten Teil im Original erhalten - werden unseren Hotelgästen jedoch
jetzt in anderer
Form präsentiert - wie Hotelbar, Zirmstuben, Tagungsraum, Ruheräume im
Wellnessbereich, Apres Ski Bar "Alte Post", Kinderspielzimmer und
Gemeinschafts-Fernsehraum, Kaminstube, Zirmstüberl, Restaurant usw. |